Hausarzt

HAARAUSFALL

ist ein häufiges Problem. Der Zustand der fehlenden Behaarung wird als Alopezie bezeichnet.

Die verminderte Haardichte ist das Ergebnis aus ausfallenden und nicht nachwachsenden
Haaren. Somit können Patienten auch an Alopezie leiden, ohne dass verstärkter Haarausfall
vorliegt. An der Kopfhaut besitzt der Mensch zwischen 100.000 und 150.000 Haare.
Der Haarzyklus besteht aus drei Phasen. Zunächst durchläuft das Haar die Wachstumsphase,
die zwei bis sieben Jahre dauert. Danach geht das Haar in die Übergangsphase über, die
Wochen andauernd. Die Ruhephase endet nach ca. drei Monaten mit dem Ausfall des Haares.

Normal ist ein Haarverlust von ca. 80 Haaren pro Tag.

Ursachen für Haarausfall:

  •  Stress
  •  Diät/Nährstoffmangel
  •  Schilddrüsenfunktions-Störungen
  •  Hormonstörungen bei Frauen
  •  Schwangerschaft
  •  Infekte
  •  Kopfhauterkrankung
  •  Medikamente
  •  Veranlagter Haarausfall.

Bei der Abklärung der Ursache des Haarausfalls werden

  •  die Haardichteverteilung an der Kopfhaut
  •  die Haarwurzeluntersuchung (Trichogramm) sowie
  •  Blutuntersuchungen

ausgewertet.

Die Haarwurzeluntersuchung (Trichogramm) zeigt uns das Verhältnis der drei
Haarwachstumsphasen.

Die Behandlungsmöglichkeit bei weiblichem und männlichen Haarausfall sind vielfältig
und in der Regel erfolgreich. Inzwischen gibt es auch hoch wirksame Medikamente
gegen die männliche Glatzenbildung.

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