Hausarzt

BERUF UND HAUT

Handekzeme sind häufig Folge beruflicher allergischer oder irritativer Auslöser.
Am meisten betroffen sind die Feuchtberufe, wie z.B. Friseure, Krankenschwestern
aber auch Bau- und Metallarbeiter.

Bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung lassen sich diese Erkrankungen hautärztlich meist
gut behandeln und ein Verbleiben am Arbeitsplatz kann erreicht werden.

In Zusammenarbeit mit den zuständigen Unfallversicherungsträgern (Berufsgenossenschaft)
des Betriebes kann im Rahmen des Hautarztverfahrens die Ursache der Hauterkrankung
abgeklärt und ihre Folgen wirksam behandelt werden.

Im sogenannten Hautarztverfahren werden dem Patienten von seiner Berufsgenossenschaft
über die kassenüblichen Leistungen hinaus kostenfrei Medikamente und Hautschutzmittel
zur Verfügung gestellt.

Die Berufsgenossenschaft hat großes Interesse daran, teure Umschulungen zu vermeiden
und stellt für die Rehabilitation jetzt entsprechende Mittel zur Verfügung, die über die
Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse hinausgehen.

Für Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr insbesondere mit

  •  Trockene Haut
  •  Neurodermitis, insbesondere auch mit Handekzem
  •  Heuschnupfen
  •  Familiären Hautproblemen

wird die Berufseignung im Rahmen der Jugendarbeitsschutzvorsorge-Untersuchung
durchgeführt. Wir können vorhandene Allergien im Vorfeld bestimmen und die Berufseignung
überprüfen. Leider wird diese Vorsorge-Untersuchung noch zu wenig in Anspruch genommen.
Eine einmal getroffene Fehlentscheidung zu einem hautbelastenden Beruf führt später oft
zur Aufgabe dieses Berufs.

Über den Rahmen der berufsdermatologischen Tätigkeit für unsere Patienten hinaus,
werden in unserer Praxis auch hautärztliche, allergologische, phlebologische und
umweltmedizinische Gutachten für Berufsgenossenschaften, Sozialgerichte
und Versicherungen erstellt.

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